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Tour -Retour Astrup Fearnley Museet (1)Foto: Marianne Heske, Prosjekt Gjerdeløa, installation view “tour-Retour”, Astrup Fearnley Museet, 2014

Pressemitteilung, November 2018

Far From Home

1. December 2018 – November 2020, Ebene 6

Mit dem Augenmerk auf Heimatgefühl und den Herausforderungen des Individuums in der modernen Gesellschaft wird die ARoS-Trilogie abgerundet, die mit Out of the Darkness im Jahr 2014 begann. Die Ausstellung stellt die grundlegende Frage – wo ist Zuhause?

Ab Dezember können die Besucher im ARoS die Ausstellung Far From Home erleben, die Vorstellung der Gegenwartskunst aus der eigenen Sammlung. Was bedeutet der Begriff „Heimat“ in einer globalen Gegenwart, in der man in Bewegung ist und in einer Welt mit vielen Möglichkeiten lebt? Und warum ist der Begriff noch immer ein wesentlicher Teil der menschlichen Psychologie und des menschlichen Selbstverständnisses? 

Die Ausstellung behandelt nicht ein Zuhause in physischer Bedeutung einer Wohnung, die nach Geschmack, Gefallen und sozialer Identität eingerichtet wird. Vielmehr geht es um das Gefühl, zuhause zu sein und um alles, was uns eventuell daran hindert. 

„Die Ausstellung konzentriert sich auf das Zuhause als mentale und philosophische Größe, auf Identität, Mobilität, Einsamkeit und Gemeinschaft. Es ist eine beeindruckende, melancholische Ausstellung, die Stellung dazu bezieht, wie die Psychologie jedes Einzelnen mit der modernen, veränderten Welt umgeht”, sagt dazu Museumsdirektor Erlend G. Høyersten, ARoS. 

Die in Far From Home gezeigten Werke wurden auf Grundlage des Spannungsfelds zwischen dem Zuhause als Ort und dem Zuhause als zwischenmenschlichem, mentalem Aufenthaltsraum ausgewählt und zusammengestellt.

„Die Besucher werden zu einem aktiven Teil von Far From Home werden und sich durch eine poetische Erzählung bewegen können, die sie berührt und dazu bringen wird dazu Stellung zu nehmen, was heute für sie Zuhause ist“, beschreibt Erlend G. Høyersten weiter.

DIE TRILOGIE

Far From Home ist die letzte Ausstellung einer Trilogie auf Grundlage der museumseigenen Sammlung, die Alternativen dazu zeigte, wie ein Museum wichtige Gegenwartsthemen mit Hilfe von Text, Format, Inszenierung und Werkzusammenstellung zeigen und besprechen kann. Die erste Ausstellung Out of the Darkness, 2014, thematisierte Struktur und Macht der großen Erzählungen und behandelte die globalen Herausforderungen, denen die Menschheit gegenübersteht. Die zweite Ausstellung, No Man is an IslandThe Satanic Verses, 2016, baute auf den gewaltigen politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Veränderungen auf, die Europa zu jener Zeit erlebte. Hatte die erste Ausstellung eine globale Sichtweise, so wurde die folgende geografisch konkreter. Far From Home kommt ganz nach Hause – hinein in die mentale Welt des Individuums. Von der gesamten Welt zum Erleben des Einzelnen, in dieser Welt daheim zu sein. 

Ein Enddatum für Far From Home steht noch nicht fest.

Die Ausstellung entstand nach einer Idee von Erlend G. Høyersten und wird von ihm in Zusammenarbeit mit den Museumsinspektoren Erik Nørager Pedersen und Jakob Vengberg Sevel kuratiert. 

Pressefotos können bei Nennung des Fotografen kostenlos von Dropbox heruntergeladen werden.

 

 

Weitere Informationen bei:

Museumsinspektor:
Jakob Vengberg Sevel: jvs@aros.dk / +45 2835 2656

Presse- og Kommunikationsabteilung:
Anne Riis: ari@aros.dk / +45 2888 4464
Jens Henrik Daugaard: jehd@aros.dk / +45 2888 4467

WERKLISTE

  • FOS (Thomas Poulsen), Bells, 2017
  • Nick Theobald, Afterlife Care Package, 2016
  • Grayson Perry, The Expulsion from Number 8 Eden Close, 2012
  • Marianne Heske, Prosjekt Gjerdeløa, 1980 (original løe)
  • Marianne Heske, Prosjekt Gjerdeløa, 2014, (1:1 Abguss)
  • Marianne Heske, Prosjekt Gjerdeløa, 1980, (Dokumentationsfotos der Paris-Reise)
  • Noelia Mora Solvez, Birds, 2018
  • Dominique Gonzalez-Foerster, Cinema (QM.15), 2016
  • Rune Bosse, Tempus circularis fagus sylvatica, 2016
  • Mikkel Carl, A Vauge Nothing at the Intersection of Subject and Object, 2018
  • Elmgreen & Dragset, Welcome, 2014
  • Ismar Cirkinagic, Herbarium, 2006-2016
  • Gardar Eide Einarsson, Untitles (Flagwaste), 2015
  • Jani Leinonen, Anything Helps, 2015
  • Doug Aitken, House, 2010
  • Ron Mueck, Boy, 1999
  • Cyprien Gaillard, KOE, 2015
  • Miwa Yanagi, Elevator Girls, House 1F, 1997
  • Morten Søndergaard, I’ll text you back later, 2017
  • Banaan Al-Nasser, Bab Al-Hara, 2018

 

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