Geschlossen heute

Installation View _Far _From _Home _ARo S Aarhus Kunstmuseum _Photo _Anders _Sune _Berg _O5A0985House, Doug Aitken, 2010. Photo: Anders Sune Berg

Far From Home

Mit dem Augenmerk auf Heimatgefühl und den Herausforderungen des Individuums in der modernen Gesellschaft wird die ARoS-Trilogie abgerundet, die mit Out of the Darkness im Jahr 2014 begann. Die Ausstellung stellt die grundlegende Frage – wo ist Zuhause?

★★★★★ - Kristeligt Dagblad

★★★★★ - Århus Stiftstidende

★★★★★ - Nordjyske Stiftstidende

Mit dem Augenmerk auf Heimatgefühl und den Herausforderungen des Individuums in der modernen Gesellschaft wird die ARoS-Trilogie abgerundet, die mit Out of the Darkness im Jahr 2014 begann. Die Ausstellung stellt die grundlegende Frage – wo ist Zuhause?

Ab Dezember können die Besucher im ARoS die Ausstellung Far From Home erleben, die Vorstellung der Gegenwartskunst aus der eigenen Sammlung. Was bedeutet der Begriff „Heimat“ in einer globalen Gegenwart, in der man in Bewegung ist und in einer Welt mit vielen Möglichkeiten lebt? Und warum ist der Begriff noch immer ein wesentlicher Teil der menschlichen Psychologie und des menschlichen Selbstverständnisses? 

Die Ausstellung behandelt nicht ein Zuhause in physischer Bedeutung einer Wohnung, die nach Geschmack, Gefallen und sozialer Identität eingerichtet wird. Vielmehr geht es um das Gefühl, zuhause zu sein und um alles, was uns eventuell daran hindert. 

Die in Far From Home gezeigten Werke wurden auf Grundlage des Spannungsfelds zwischen dem Zuhause als Ort und dem Zuhause als zwischenmenschlichem, mentalem Aufenthaltsraum ausgewählt und zusammengestellt.

Installation View _Far _From _Home _ARo S Aarhus Kunstmuseum _Photo _Anders _Sune _Berg _O5A1194

Boy, Ron Mueck, 1999. Photo: Anders Sune Berg

DIE TRILOGIE

Far From Home ist die letzte Ausstellung einer Trilogie auf Grundlage der museumseigenen Sammlung, die Alternativen dazu zeigte, wie ein Museum wichtige Gegenwartsthemen mit Hilfe von Text, Format, Inszenierung und Werkzusammenstellung zeigen und besprechen kann. Die erste Ausstellung Out of the Darkness, 2014, thematisierte Struktur und Macht der großen Erzählungen und behandelte die globalen Herausforderungen, denen die Menschheit gegenübersteht. Die zweite Ausstellung, No Man is an Island – The Satanic Verses, 2016, baute auf den gewaltigen politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Veränderungen auf, die Europa zu jener Zeit erlebte. Hatte die erste Ausstellung eine globale Sichtweise, so wurde die folgende geografisch konkreter. Far From Home kommt ganz nach Hause – hinein in die mentale Welt des Individuums. Von der gesamten Welt zum Erleben des Einzelnen, in dieser Welt daheim zu sein. 

Ein Enddatum für Far From Home steht noch nicht fest.

Die Ausstellung entstand nach einer Idee von Erlend G. Høyersten und wird von ihm in Zusammenarbeit mit den Museumsinspektoren Erik Nørager Pedersen und Jakob Vengberg Sevel kuratiert. 

Installation View _Far _From _Home _ARo S Aarhus Kunstmuseum _Photo _Anders _Sune _Berg _O5A1221-Pano

Prosjekt Gjerdeløa, 1980 – 2014, Marianne Heske. Foto: Anders Sune Berg

Installation View _Far _From _Home _ARo S Aarhus Kunstmuseum _Photo _Anders _Sune _Berg _O5A0931

The Expulsion from Number 8 Eden Close, Grayson Perry, 2012

WERKLISTE

  • FOS (Thomas Poulsen), Bells, 2017
  • Nick Theobald, Afterlife Care Package, 2016
  • Grayson Perry, The Expulsion from Number 8 Eden Close, 2012
  • Marianne Heske, Prosjekt Gjerdeløa, 1980 – 2014
  • Noelia Mora Solvez, Birds, 2018
  • Dominique Gonzalez-Foerster, Cinema (QM.15), 2016
  • Rune Bosse, Tempus circularis fagus sylvatica, 2016
  • Mikkel Carl, A Vague Nothing at the Intersection of Subject and Object, 2018
  • Weng Fen, On the Wall, 2004
  • Elmgreen & Dragset, Welcome, 2014
  • Ismar Cirkinagic, Herbarium, 2006-2016
  • Gardar Eide Einarsson, Untitles (Flagwaste), 2015
  • Jani Leinonen, Anything Helps, 2015
  • Doug Aitken, House, 2010
  • Ron Mueck, Boy, 1999
  • Cyprien Gaillard, KOE, 2015
  • Miwa Yanagi, Elevator Girls, House 1F, 1997
  • Morten Søndergaard, I’ll text you back later, 2017
  • Banaan Al-Nasser, Bab Al-Hara, 2018
©ARoS 2017