Geöffnet Heute 10 - 21

1297

Jeppe Hein, Distance. Photo: Ole Hein Pedersen ARoS Aarhus Kunstmuseum

Move!

9. Februar 2019 Bis 22. April 2019, Ebene 5

Die Ausstellung MOVE! führt die Besucher auf eine untraditionelle Route durch Wände und Räume einer früheren Ausstellung 

Vom 9. Februar an können Besucher das interaktive Werk Distance des Dänen Jeppe Hein aus dem Jahr 2004 in einer ganz neuen Präsentation erleben. Distance ist eine 400 Meter lange Kugelbahn, die aus der Sondergalerie auf Ebene 5 eine einzige große, bewegliche Struktur macht. Das Werk windet sich durch den szenografischen Rahmen der Ausstellung Agnes Slott-Møller – Helte og heltinder (Helden und Heldinnen).

DISTANCE

Ein die Galerie betretender Besucher wird von einem Sensor erkannt, der eine Kugel freigibt. Die Kugel beginnt ihren Lauf über die Bahn, und der Kugel folgend bewegt man sich durch einen Wirrwarr von Schleifen, scharfen Kurven, Hebewerken und Stürzen. Das Werk besteht aus modularen Stahlschienen, sodass der Verlauf der Bahn von Präsentation zu Präsentation variiert.

Mit Hilfe des Ny Carlsbergfonds erwarb ARoS Distance nach Jeppe Heins Einzelausstellung Sense City im Jahr 2009. Die Installation war seitdem an das Indianapolis Museum of Contemporary Art in den USA und Sørlandets Kunstmuseum in Kristiansand, Norwegen ausgeliehen. 

JEPPE HEIN

Jeppe Hein (geb. 1974) lebt und arbeitet in Berlin. Er hat Det Kongelige Danske Kunstakademi 1997 absolviert und an der Städel Hochschule für bildende Kunst in Frankfurt am Main, Deutschland, studiert.

Hein hat große Anerkennung in der internationalen Kunstszene gefunden, und seine innovativen und bahnbrechenden Werke sind in einigen der größten Museen in aller Welt gezeigt worden. Unter anderem im Centre Pompidou in Paris, Tate Liverpool in England, PS1 in New York, Barbican Centre in London, Sculpture Centre in New York und als Vertreter für den dänischen Pavillon auf der EXPO 2010 in Shanghai.

Jeppe Heins künstlerische Produktion lässt sich am besten in den Bereich zwischen Kunst, Architektur und technische Erfindungen einordnen. Seine Installationen enthalten häufig ein Element von Interaktivität, das uns auffordert, körperlich an der Kunst teilzunehmen und mit unseren Sinnen zu erleben.

Jeppe Hein , Distance , 2004, Foto Simon LadefogedJeppe Hein, Distance, 2004, ARoS Aarhus Kunstmuseum, foto Simon Ladefoged

Sponsoren:

JT_logo _move

Habalogo _move

©ARoS 2017